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  • Segeln in Heiligenhafen

Wasserpacht

Segeln in Schleswig-Holstein

Bereits seit Ende des Jahres 2018 sehen sich Betreiber von Yachthäfen und Marinas, die ihre Wasserflächen zur öffentlichen Nutzung vom Bund gepachtet haben, einer Erhöhung der Nutzungsentgelte der Sport- und Freizeitschifffahrt (kurz: Wasserpacht) ausgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt haben die zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter begonnen, den neuen Entgeltrahmen des Bundes umzusetzen und damit den Hafenbetreibern teilweise eine erhebliche Kostenerhöhung beschert.  

Gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH EGOH setzt sich die WiSH seitdem auf Landes- und Bundesebene für mehr Transparenz in der Festlegung des Entgeltrahmens ein. Im April 2021 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die überarbeitete Verwaltungsvorschrift VW-WSV 2604 veröffentlicht. Demnach werden die Wasserflächen in fünf Revierklassen eingeteilt. Reviere mit der Bedeutung "sehr hoch" zahlen den Höchstsatz von 2,00 Euro pro qm und Jahr. Ein Großteil der Yachthäfen und Marinas an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste und insbesondere in Ostholstein sind dabei der Revierklasse II (Revier mit der Bedeutung "hoch") zugeordnet worden.